Aufbauend auf den jährlich stattfindenden Grundschulaktionstag wurde bereits 2019 durch den Handballverband Württemberg die Grundschulliga eingeführt. Das Ziel den Kindern den Handballsport näher zu bringen, soll dadurch ausgebaut werden. Mit der Grundschulliga soll Schulkinder ein Spielbetrieb angeboten werden. Dadurch soll der Übergang von der Schule in den Verein unterstützt werden. Gleichzeitig wird der Austausch zwischen den teilnehmenden Mannschaften sowie das soziale Miteinander gefördert.

Im Schuljahr 2022/2023 wird die Grundschulliga in den Wettkampf V (frei) von Jugend trainiert für Olympia überführt.

Ablauf:

  • Es wird im Turniermodus ,,Jeder gegen Jeden’’ gespielt. Jede Mannschaft nimmt unabhängig vom Ergebnis verpflichtend an allen vier Spieltagen teil.
  • Die Spieltage sind bereits festgelegt und können an einem Nachmittag oder zur Schulzeit durchgeführt werden. Der Spielort hängt von den gemeldeten Mannschaften ab.
  • Um den Übergang zwischen Schule und Verein möglichst einfach zu gestalten, wird bei den ersten beiden Spieltagen ,,Aufsetzerball’’ und an den weiteren Spieltagen 4+1 Handball gespielt. Die Kinder können durch die methodische Reihe auf ihrem Leistungsniveau abgeholt und gefördert werden

Organisation Spieltag:

  • Der Heimverein ist zusammen mit der Schule für die Organisation und das Kampfgericht vor Ort zuständig.
  • Es bietet sich an, ausgebildete Schülermentoren bzw. Kinderhandballspielleiter für die Leitung der Spiele einzusetzen.

Altersklasse:

Es nehmen die Schüler*innen der dritten und vierten Klassen teil. Somit baut die Grundschulliga perfekt auf dem Grundschulaktionstag für alle Zweitklässler*innen auf. Eine Mannschaft besteht aus mindestens sechs Schülern und Schülerinnen. Dabei sollen vor allem gemischte Teams an den Start gehen. Eine Schule kann bei Bedarf auch mehrere Mannschaften melden.

Mehrwert für die Schule:

  • Angebot einer verbindlichen AG durch einen qualifizierten Trainer aus dem kooperierenden Verein.
  • Weiterbildung der Lehrkräfte im Thema Ballsport.
  • Erweiterung des Bildungs- bzw. Bewegungsangebots an der Schule.
  • Schaffung oder Intensivierung einer Bildungspartnerschaft mit einem Sportverein.
  • Die Schule erhält mediale Aufmerksamkeit.
  • Der Sportbetrieb unter Wettkampfbedingungen bringt den Schüler*innen das Gewinnen und Verlieren näher.
  • Identifikation mit der Schule

Mehrwert für den Verein:

  • Mitgliedergewinnung 
  • Imageaufwertung
  • Schaffung von Kooperationen
  • Frühe, gezielte Ausbildung der Sportler*innen
  • Talentsichtung & – Förderung

Weiteres:

  • Für alle teilnehmenden Schulen und Vereine wird vor dem 1. Spieltag eine Informationsveranstaltung angeboten. Dabei sollen die Verantwortlichen mit den Sonderspielformen (Aufsetzerball und 4+1 Handball) vertraut gemacht werden.
  • Im Idealfall wird die Handball-AG von einem geschulten Vereinsmitglied und einer Lehrkraft geleitet, so dass die Lehrkraft einen konkreten Einblick in die Umsetzung von „Handball in der Schule“ erhält.